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Allein im vergangenen Jahr hat die Polizei etwa 80 Minderjährige mit getunten Maschinen erwischt. Ein Mofa darf maximal 25 km/h schnell sein und schon von 15-Jährigen gefahren werden. Heutzutage sind das nicht mehr die motorisierten Fahrräder mit Pedalen wie früher, sondern meist gedrosselte 50-er Roller. Das macht es den Jugendlichen einfach, die Geschwindigkeit zu verändern. Die Drosselung lässt sich leicht entfernen. Der Mofa-Fahrer verliert dadurch jedoch seinen Versicherungsschutz und macht sich strafbar.
Die Feuerwehr Oberhausen und das Technische Hilfswerk sind deswegen ab 21 Uhr heute Abend in Alarmbereitschaft. Der Stoffmarkt morgen auf dem Altmarkt und die Wochenmärkte in Alt-Oberhausen und Sterkrade sind bereits abgesagt worden, sagte uns ein Stadtsprecher. Auch die vielen Jugend-Fußballspiele, die für morgen angesetzt sind, könnten verschoben werden - je nachdem, wie stark der Sturm wird. Der Deutsche Wetterdienst hat Sturmböen von bis zu 110 km/h vorausgesagt. Die Stadt rät den Oberhausenern deshalb, das Haus nur in besonders dringenden Fällen zu verlassen. Gerade im Wald sollte sich niemand aufhalten.
Das ist nicht selbstverständlich, denn normalerweise müssen diese Geburtstagskinder auf einen anderen Termin ausweichen. Der 29. Februar ist ein Schalttag und steht nur alle vier Jahre im Kalender. Wer zum Bespiel in einem Nicht-Schaltjahr volljährig wird, der darf offiziell erst am 1. März feiern und bekommt auch erst dann seinen Führerschein ausgehändigt. Geheiratet wird heute auch: Neun Paare aus Oberhausen haben sich den Schalttag ausgesucht, um sich vor dem Standesamt das Jawort zu geben.
Ein Mofa darf nur 25 km/h schnell fahren. Vielen 15-Jährigen ist das aber zu langsam und sie legen selbst Hand an, sagt Stephan Henrich von der Oberhausener Fahrschule "Die 2":
O-TON ANHÖREN
Auch Roller, die höchstens 45 km/h fahren dürfen, werden regelmäßig frisiert. Erst in der vergangenen Woche ist ein Rollerfahrer mit 57 km/h geblitzt worden.
Ein eher ungewöhnliches Datum, denn der 29. Februar ist ein Schalttag und steht nur alle vier Jahre im Kalender. Für die Geburtstagskinder in Oberhausen bedeutet das, sie müssen diesmal nicht auf einen anderen Tag ausweichen. Insgesamt leben in unserer Stadt 129 Menschen, die am 29. Februar geboren wurden. Die Älteste ist Jahrgang 1916, der Jüngste kam im Jahr 2004 zur Welt.
Viele mails sind schon bei uns eingegangen. Wenn auch Sie 100 % Oberhausen sind, dann nutzen Sie heute ihre letzte Chance und schicken Sie uns Ihr Foto an gesicht@1062radiooberhausen.de und sagen Sie uns warum Sie 100 % Oberhausen sind.
Das verspricht die Landesregierung.
Besonders entlang der A40 soll einiges getan werden, um die Automassen zu entzerren.
Kilometerlange Staus, viele Unfälle, genervte Pendler - so gut wie jeden Morgen ist die Verkehrslage auf der A 40 alles andere als entspannt. Aber das soll sich zumindest teilweise ändern. An allen Auffahrten zwischen Mülheim und Essen will der Landesbetrieb Straßen NRW Ende des Jahres Ampeln aufstellen, die erstmal immer nur ein Auto durchlassen, wenn es voll ist. Außerdem sollen im Herbst die Auffahrten in Essen-Frillendorf in beiden Richtungen verlegt und verlängert werden. Autofahrer haben dann mehr Platz, sich vernünftig in den Verkehr einzufädeln.
Unser Energieversorger EVO hat zum Beispiel einen Notdienst eingerichtet, um uns an dem Tag mit Gas und Strom zu versorgen. Auch für die Abholung des Mülls ist gesorgt: die WBO will ihn nachträglich am Donnerstag einsammeln.
Zwar kosten sie nur etwa hundert Euro - dafür hält sich für die Fahrschulen der Aufwand in Grenzen. Und: Mofa fahren, ist nach wie vor beliebt. Rund ein Viertel der 15-Jährigen ist so auf unseren Straßen unterwegs.
In anderen Bereichen des Öffentlichen Dienstes wird es dagegen mehr Probleme geben. Die städtischen Kindertageseinrichtungen sollen zum Beispiel voraussichtlich geschlossen bleiben:
Vor allem berufstätigen Eltern könnten die geplanten Protest-aktionen der städtischen Kitas Sorgen bereiten. Das hat eine 106.2 Radio Oberhausen Umfrage gezeigt. Einige wissen möglicherweise nicht wohin sie ihre Kinder bringen sollen, wenn sie zur Arbeit müssen. Besonders treffen werden die Warnstreiks aber auch Schüler und Berufspendler. Am Mittwoch wird voraussichtlich kein Bus und keine Straßenbahn in Oberhausen fahren. Zumindest für die Abholung des Mülls bei uns gibt es Entwarnung: die WBO will ihn direkt am Donnerstag einsammeln.
Dafür investiert sie mehrere Millionen Euro in ein Umbauprogramm. An allen Auffahrten zwischen Mülheim-Winkhausen und Essen-Huttrop sollen ab Ende kommenden Jahres Ampeln installiert werden. Wenn die Autobahn voll ist, können Autos dann nur noch in vorgegebenen Zeitabständen auf die A40 fahren. Das soll für weniger Staus sorgen.
Etwa ein Viertel der 15-Jährigen ist damit auf unseren Straßen unterwegs. Meistens sind es gedrosselte Roller. Viele der Jugendlichen sparen sich so das Geld für einen Rollerführerschein. Der kostet etwa 500 Euro - der Mofakurs dagegen nur 100. Ab morgen gelten übrigens neue Kennzeichen für Mofas. Statt bisher grün, sind dann nur noch schwarze Mofaschilder erlaubt. Inklusive Versicherung gibt es sie ab 70 Euro.
Zwar soll die Strom und Gasversorgung nach Angaben der EVO am kommenden Mittwoch gesichert sein und auch der Müll werde nachträglich abgeholt, so die Wirtschafts-betriebe Oberhausen. Die städtischen Kitas sollen allerdings am kommenden Mittwoch geschlossen bleiben. Und auch bei Bus und Straßenbahn wird voraussichtlich nichts mehr gehen.
Das trifft nicht bei allen Pendlern auf Verständnis.
O-TON ANHÖREN!
Mit der Streikwelle will die Gewerkschaft Ver.di die Arbeitgeber im laufenden Tarifkonflikt stärker unter Druck setzen.
Am Donnerstag, also einen Tag nach den Warnstreiks bei uns, wird weiter verhandelt.
Damit will der Landesbetrieb Straßen NRW dazu beitragen, dass es insgesamt weniger Staus gibt. Die Baufirmen bekämen als Ansporn mittlerweile Bonuszahlungen, wenn sie schnell fertig sind, sagte uns ein Sprecher.
Allerdings gebe es auch hier Grenzen: Die Witterung könne zum Beispiel niemand beeinflussen.
Etwa ein Viertel der 15-Jährigen in der Stadt ist mit solch einem motorisierten Fahrrad unterwegs.
Als Begründung nennen die Jugendlichen unter anderem die Kosten. Für einen Rollerführerschein müssten sie zum Beispiel 500 Euro zahlen, für einen Mofakurs dagegen nur 100 Euro.
Einen nicht unerheblichen Nachteil habe Mofa fahren allerdings trotzdem, sagte uns ein Fahrlehrer. Es sei nicht gerade umweltfreunlich.
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