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Donnerstag 30. April 2009
Der Insolvenzantrag ist gestellt, doch die Mitarbeiter der Modellbahnwelt Oberhausen wollen sich nicht mit dem drohenden Aus abfinden.

Sie sagen Jetzt erst Recht. Und dieses Motto tragen sie ab Morgen auch auf der Brust. Mit einer T-Shirt Aktion, Briefen an Presse, Schulen und das Schulministerium wollen die Mitarbeiter für den Erhalt der Anlage kämpfen. Den Schulen haben die Mitarbeiter zum Beispiel angeboten, Klassen durch die Anlage zu führen um ihnen mit Hilfe der Modellbahnwelt einen Einblick in die Geschichte des Ruhrgebiets zu geben. Die Modellbahnwelt zeigt eine Miniatur des Ruhrgebiets zwischen 1965 und 1970.

Donnerstag 30. April 2009
Die Wirtschaftskrise ist vor allem eine Männerkrise.

Das belegen Zahlen der Agentur für Arbeit. Von November 2008 bis Ende März dieses Jahres sind in Oberhausen 827 arbeistlose Männer dazugekommen. Bei den Frauen dagegen hat es bis Ende März nur einen Anstieg von 142 Arbeitslosen gegeben, hat Katja Hübner von der Agentur für Arbeit im Interview mit 106.2 Radio Oberhausen gesagt.

 

O-TON ANHÖREN

 

Und das sind die Branchen, in denen die Krise sich besonders niederschlägt. Frauen dagegen sind nach wie vor häufig in pflegerischen Berufen tätig, die von der Krise nicht so sehr beeinflusst wurden, so Hübner. Am Vormittag gibt die Oberhausener Arbeitsagentur die kompletten Zahlen für diesen Monat bekannt.

Flash ist Pflicht!
Donnerstag 30. April 2009
Oberhauen hat jetzt ein Medizinmobil - der Name: SAM.

SAM steht für Soziale Arbeit und Medizin. Das Diakonische Werk und der evangelische Kirchenkreis wollen damit zum Beispiel Obdachlose in Oberhausen direkt auf der Straße betreuen. Dabei geht es, neben der medizinischen Versorgung, auch um die Betreuung der Menschen. Mit an Bord sind Ärzte aus unserer Stadt - bei Notfällen kann somit auch direkt die Einweisung in ein Krankenhaus erfolgen. Die Anschaffungskosten von 40.000 Euro sind durch Spenden zusammengekommen.

Donnerstag 30. April 2009
Die Mitarbeiter der Modellbahnwelt Oberhausen kämpfen für den Erhalt der Anlage.

Der Insolvenzantrag ist gestellt, doch die Mitarbeiter setzen alles daran, um mehr Besucher in die Modellbahnwelt zu locken.

 

Ab morgen wollen die Mitarbeiter das ganze Wochenende T-Shirts tragen, auf denen einheitlich "Jetzt erst recht" steht. Außerdem haben sie viele Schulen in Oberhausen und Umgebung angeschrieben und ihnen angeboten, Klassen durch die Anlage zu führen. So könnten die Schüler anhand der Modellbahnwelt einen Einblick in die Geschichte des Ruhrgebiets bekommen. Die Modellbahnwelt zeigt das Ruhrgebiet zwischen 1965 und 1970. Die Ausstellung musste unter anderem wegen zu wenig Besuchern nach nur 9 Monaten Insolvenz anmelden.

Donnerstag 30. April 2009
Männer sind von der Wirtschaftskrise häufiger betroffen als Frauen.

Das zeigen die Oberhausener Zahlen der Agentur für Arbeit. Von November 2008 bis Ende März sind in Oberhausen 827 Männer arbeitslos geworden. Die Zahl der arbeitslosen Frauen dagegen ist wesentlich geringer angestiegen, um 142 neue Arbeitslose. Eine Agentursprecherin sagte uns, der Grund liege darin, dass vor allem Männer in saison- und zyklusabhängigen Berufen arbeiten. Dazu zählen zum Beispiel die Baubranche, das Handwerk oder die Stahlindustrie. Und diese Branchen wurden von der Wirtschaftskrise besonders hart getroffen. Die kompletten Oberhausener Zahlen für den Monat April gibt die Agentur für Arbeit am Vormittag bekannt.

Donnerstag 30. April 2009
Die Arbeiten für die neue Siedlung am Kiwittenberg in Alstaden liegen im Zeitplan, das hat ein Sprecher der Wohnungsbaugesellschaft gesagt.

Im Moment würden hauptsächlich Keller ausgeschachtet, bis Ende des Jahres sollen die ersten Häuser bezugsfertig sein. Zehn Häuser seien bereits verkauft, insgesamt sollen hier 50 entstehen. Das Besondere: Die Häuser werden mit Erdwärmepumpen bzw. Solaranlagen ausgestattet und würden so bis zu 45 Prozent an Energie einsparen, heißt es.

Donnerstag 30. April 2009
Die Mitarbeiter der Modellbahnwelt Oberhausen kämpfen für den Erhalt der Anlage.

Der Insolvenzantrag ist gestellt, doch die Mitarbeiter setzen alles daran, um mehr Besucher in die Modellbahnwelt zu locken.

 

Ab morgen wollen die Mitarbeiter das ganze Wochenende T-Shirts tragen, auf denen einheitlich "Jetzt erst recht" steht. Außerdem haben sie viele Schulen in Oberhausen und Umgebung angeschrieben und ihnen angeboten, Klassen durch die Anlage zu führen. So könnten die Schüler anhand der Modellbahnwelt einen Einblick in die Geschichte des Ruhrgebiets bekommen. Die Modellbahnwelt zeigt das Ruhrgebiet zwischen 1965 und 1970. Die Ausstellung musste unter anderem wegen zu wenig Besuchern nach nur 9 Monaten Insolvenz anmelden.

Donnerstag 30. April 2009
Männer sind von der Wirtschaftskrise häufiger betroffen als Frauen.

Das zeigen die Oberhausener Zahlen der Agentur für Arbeit. Von November 2008 bis Ende März sind in Oberhausen 827 Männer arbeitslos geworden. Die Zahl der arbeitslosen Frauen dagegen ist wesentlich geringer angestiegen, um 142 neue Arbeitslose. Eine Agentursprecherin sagte uns, der Grund liege darin, dass vor allem Männer in saison- und zyklusabhängigen Berufen arbeiten. Dazu zählen zum Beispiel die Baubranche, das Handwerk oder die Stahlindustrie. Und diese Branchen wurden von der Wirtschaftskrise besonders hart getroffen. Am Vormittag gibt die Agentur für Arbeit die kompletten Zahlen für den Monat April bekannt - und das hören Sie natürlich bei uns 106.2 Radio Oberhausen.

Donnerstag 30. April 2009
Die Arbeiten für die neue Siedlung am Kiwittenberg in Alstaden liegen im Zeitplan, das hat ein Sprecher der Wohnungsbaugesellschaft gesagt.

Im Moment würden hauptsächlich Keller ausgeschachtet, bis Ende des Jahres sollen die ersten Häuser bezugsfertig sein. Zehn Häuser seien bereits verkauft, insgesamt sollen hier 50 entstehen. Das Besondere: Die Häuser werden mit Erdwärmepumpen bzw. Solaranlagen ausgestattet und würden so bis zu 45 Prozent an Energie einsparen, heißt es.

Mittwoch 29. April 2009
Mit einer Protestaktion will Verdi den Mitarbeitern, der von der Schließung bedrohten Schleckerfiliale an der Bebelstraße, helfen.

Die Gewerkschaft ruft in den kommenden Tagen Kunden der Drogeriekette auf, die Beschäftigten mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Nach Angaben der Gewerkschaft will Schlecker umstrukturieren. Ziel sei es kleine Läden dicht zu machen und stattdessen XL-Filialen zu eröffnen - anscheinend ohne die alten Mitarbeiter. Dem Schlecker-Betriebsrat lägen bereits entsprechende Anträge auf Entlassungen vor, so Verdi.

Mittwoch 29. April 2009
Von dem Geld aus dem Konjunkturpaket II für die Stadt werden nicht nur Oberhausener Betrieben profitieren.

In einigen Fällen werden man auch auf Unternehmen in der Region zurückgreifen müssen, heißt es bei der Stadt.

 

Die Oberhausener Verwaltungsspitze hat in einem Gespräch mit der Kreishandwerkerschaft noch einmal versprochen, dass hauptsächlich Oberhausener Betriebe für die Gebäude- und Straßenarbeiten beauftragt werden sollen. Dank einer Gesetzesänderung ist das relativ einfach zu realisieren. Aufträge bis zu einer Million Euro kann die Stadt ohne Ausschreibung vergeben. Weit über 100 Aufträge können vergeben. Gut 25 Millionen Euro hat Oberhausen zugeteilt bekommen.

Mittwoch 29. April 2009
Die Oberhausener Apotheker prüfen im Moment, was sie an möglichen Medikamenten gegen die Schweinegrippe vorrätig haben.

Es gebe bei vielen noch Bestände des Influenza-Wirkstoffs Tamiflu, sagte uns Heinz auf dem Keller vom Apothekerverband Oberhausen. Die Medikamente seien noch aus den Zeiten der Vogelgrippe. Zusätzliche Medikamente seien bislang nicht bestellt worden, da es noch keine Aufforderung seitens des Bundesgesundheitsministeriums gegeben habe. Notfalls könnten die Apotheker bei uns Tamiflu auch selbst herstellen, heißt es vom Verband.

Mittwoch 29. April 2009
Die Drogeriekette Schlecker plant offensichtlich ihre Filiale an der Bebelstraße in Oberhausen dicht zu machen.

Das berichtet die Gewerkschaft Verdi und beruft sich dabei auf Informationen des Schlecker-Betriebrats. Dem sollen bereits entsprechende Anträge auf Entlassungen vorliegen:

 

Und das sei nur die Spitze des Eisberges, so Oberhausens Verdi-Sprecher Günter Wolf. Er rechnet mit weiteren Schließungen der insgesamt 20 Schlecker-Filialen in unserer Stadt. Nach Angaben der Gewerkschaft will das Drogerieunternehmen umstrukturieren. Ziel sei es kleine Läden dicht zu machen und stattdessen XL-Filialen zu eröffnen - anscheinend ohne die alten Mitarbeiter. Verdi rechnet jetzt mit Klagen der betroffenen Beschäftigten. Wann genau Schlecker an der Bebelstraße schließt, ist noch offen. Das hänge von der Dauer des Mietvertrages ab, hieß es.

Mittwoch 29. April 2009
Pendler nach Essen wird´s freuen - heute wird die Ripshorster Brücke wieder für den Verkehr geöffnet.

Sie musste 2004 gesperrt werden, weil sie baufällig war. Im letzten Jahr wurde sie dann abgerissen. Die Kosten für den Neubau der Brücke liegen bei rund 5 Millionen Euro. Die Städte Essen und Oberhausen hatten lange wegen der Kostenübernahme gestritten. Am Ende hat Essen Oberhausen mehrere tausend Quadratmeter Stadtfläche überschrieben. Die Ripshorster Brücke wird heute um 17 Uhr 15 offiziell freigegegeben.

Mittwoch 29. April 2009
Braungefärbtes Leitungswasser und Druckschwankungen - damit müssen wir seit 7 Uhr rechnen.

Die Braunfärbung ist aber nicht gesundheitsgefährdend, heißt es von der Rheinisch Westfälischen Wasserwerksgesellschaft RWW. Sie prüft noch bis 11 Uhr den Leitungsdruck der Wasserleitungen. Die Messungen werden an 30 Hydranten in Oberhausen durchgeführt.

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Radio Oberhausen am Morgen
mit Kai Below

und diesen Themen:
Die STOAG spart weiter: bald fahren einige Buslinien bei uns seltener // Das erste Elektro-Auto in Oberhausen: unsere Reporterin hat es getestet

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