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Mittwoch 28. Juli 2010
Ab heute können sich Oberhausener ins Kodolenzbuch für die Opfer der Loveparade-Tragödie in Duisburg eintragen.

Es liegt ab sofort im Foyer des Rathauses aus.
Oberbürgermeister Wehling bedankt sich in seinem Eintrag bei allen Oberhausener Einsatzkräften, die vor Ort oder hier am Bahnhof mit angepackt und Besucher betreut haben. "Wir sind tief erschüttert über die Tragödie in unserer Nachbarstadt", schreibt der OB. Wer seelischen Beistand sucht, um seine Erlebnisse zu verarbeiten oder einfach über die Tragödie sprechen möchte, kann sich an die 85 85 1 wenden und mit einem Seelsorger sprechen.

Mittwoch 28. Juli 2010
Ein Gartenhäuschen im Vorgarten oder ein größerer Anbau - solche Vorhaben könnten für einige Hauseigentümer in Osterfeld bald gestorben sein.

Grund ist der Entwurf eines Bebauungsplans für die Birkenhofsiedlung. Der sieht vor, dass Bauvorhaben hier in Zukunft nur unter bestimmten Auflagen durchgeführt werden dürfen, um den Siedlungscharakter des Viertels zu erhalten. Viele Hauseigentümer fühlen sich in ihrer Baufreiheit eingeschränkt.
Zur Zeit überarbeitet die Stadt den ersten Entwurf des Plans. Dabei sollen möglichst die Wünsche der Anwohner berücksichtigt werden.

Mittwoch 28. Juli 2010
In Oberhausen mussten im vergangenen Jahr rund 800 Hartz-IV-Bescheide nachgebessert werden.

Widersprüche hatte es allerdings deutlich mehr gegeben, heißt es bei der Arge Soda. Gut 2 800 Hartz IV-Empfänger hätten eine Nachbesserung gefordert. Bundesweit waren im vergangenen Jahr rund 160 000 von 25 Millionen Hartz IV- Bescheiden fehlerhaft.

Mittwoch 28. Juli 2010
Ein Gartenhäuschen im Vorgarten oder ein größerer Anbau - solche Vorhaben könnten für einige Hauseigentümer in Osterfeld bald gestorben sein.

Grund ist der Entwurf eines Bebauungsplans für die Birkenhofsiedlung. Der sieht vor, dass Bauvorhaben hier in Zukunft nur unter bestimmten Auflagen durchgeführt werden dürfen, um den Siedlungscharakter des Viertels zu erhalten. Viele Hauseigentümer fühlen sich in ihrer Baufreiheit eingeschränkt.
Zur Zeit überarbeitet die Stadt den ersten Entwurf des Plans. Dabei sollen möglichst die Wünsche der Anwohner berücksichtigt werden.

Mittwoch 28. Juli 2010
Ab heute können sich Oberhausener ins Kodolenzbuch für die Opfer der Loveparade-Tragödie in Duisburg eintragen.

Es liegt ab sofort im Foyer des Rathauses aus.

280710 Lopa Wehling
Oberbürgermeister Wehling bedankt sich in seinem Eintrag bei allen Oberhausener Einsatzkräften, die vor Ort oder hier am Bahnhof mit angepackt und Besucher betreut haben. "Wir sind tief erschüttert über die Tragödie in unserer Nachbarstadt", schreibt der OB. Wer seelischen Beistand sucht, um seine Erlebnisse zu verarbeiten oder einfach über die Tragödie sprechen möchte, kann sich an die 85 85 1 wenden und mit einem Seelsorger sprechen.

Mittwoch 28. Juli 2010
In Oberhausen mussten im vergangenen Jahr rund 800 Hartz-IV-Bescheide nachgebessert werden.

Widersprüche hatte es allerdings deutlich mehr gegeben, heißt es bei der Arge Soda. Gut 2 800 Hartz IV-Empfänger hätten eine Nachbesserung gefordert. Bundesweit waren im vergangenen Jahr rund 160 000 von 25 Millionen Hartz IV- Bescheiden fehlerhaft.

Dienstag 27. Juli 2010
Nach dem Unglück bei der Loveparade schieben sich die Stadt Duisburg, Veranstalter und Polizei gegenseitig die Schuld zu.

Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland lehnt einen Rücktritt derzeit ab. Er werde sich der Verantwortung stelle. Wolle jetzt aber erst zur vollständigen Aufklärung des Unglücks beitragen, teilte Sauerland mit. Viele Fragen sind noch offen: Ob und wie viele Oberhausener bei der Massenpanik verletzt wurden, ist noch nicht bekannt. Die Zahl der Toten ist am Abend auf 20 gestiegen. Eine 21-Jährige Frau starb im Krankenhaus an ihren Verletzungen.

Dienstag 27. Juli 2010
Die wirtschaftliche Lage in Oberhausen hat sich deutlich verbessert, doch den Unternehmen fehlt oft noch der Mut, neue Mitarbeiter einzustellen.

Viele Firmen setzen deshalb zur Zeit besonders viele Zeitarbeiter ein. Allein die Hoffmann Zeitarbeit hat nach eigenen Angaben in den vergangenen drei Monaten knapp 100 neue Mitarbeiter eingestellt. Gleichzeitig habe man die Kurzarbeit beendet, sagte uns Geschäftsführer Martin Sprünken.

O-TON ANHÖREN !!

Vor allem Maler, Schweißer, Schlosser und Elektriker würden derzeit gesucht.

Flash ist Pflicht!
Dienstag 27. Juli 2010
Das Parkhaus an der Linsingenstraße bleibt ab heute geschlossen.

Durch die Brände in den vergangenen Wochen sind Schäden an der Statik des Gebäudes entstanden. Mehrmals waren Autos in dem Parkhaus angezündet worden. Gutachter sind zur Zeit dabei, die Schäden zu bewerten. Welche Kosten bei der Sanierung auf die Stadt zukommen, ist also noch unklar.

Montag 26. Juli 2010
Viele Menschen in Oberhausen sind schockiert von der Tragödie in Duisburg.

Im Internet finden sich zahlreiche Meinungen zu dem Desater bei der Loveparade am Samstag.
Viele kritisieren die Organisatoren der Technoparade, also Veranstalter und Stadt Duisburg. So viele Menschen auf einem eingezäunten Gelände einzusperren, sei fahrlässig, heißt es beispielsweise. Außerdem sei das Areal viel zu klein für die erwarteten eine Million Besucher. Andere Oberhausener haben Angst, dass sich eine solche Katastrophe bei anderen Events wiederholen könnte. In etlichen Internetforen und Blogs wird den Anghörigen der Opfer Beileid ausgesprochen. Viele Menschen sind immernoch sprachlos und fassungslos angesichts der Tragödie.

Montag 26. Juli 2010
Das Gutachten für die Schäden an Häusern in der Skagerrakstraße lässt weiter auf sich warten.

Weil eine Gutachterin alle Schäden unter die Lupe nehmen müsse, dauere es noch eine Weile, sagte uns ein Sprecher der Emscher Genossenschaft. Außerdem seien auch Häuser auf Duisburger Stadtgebiet betroffen und die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen. Daher müsse man eh abwarten, ob weitere Schäden entstehen. Bei einigen Häusern steht aber inzwischen fest, dass die Risse durch die Arbeiten entstanden sind. Den Eigentümern will die Emscher Genossenschaft in nächster Zeit ein Angebot machen.

Montag 26. Juli 2010
Seit dem Wochenende hängen mehrere hundert unterschiedlich befüllte, durchsichtige Plastikbeutel in den Schaufenstern auf der Marktstraße.

Bei der Kulturbeutel-Aktion konnten die Menschen alles das eintüten, was für sie Kultur ist oder Kultur bedeutet. Die Beutel bleiben bis zum kommenden Wochenende hängen. Am Samstag werden einzelne beim Abschlussfest der Local-Heros-Woche im Centro versteigert. Darin sind dann auch Eintrittskarten für unterschiedliche Oberhausener Kultur-Einrichtungen.

Freitag 23. Juli 2010
Bis Ende des Jahres soll ungefähr die Hälfte der Busse in Oberhausen videoüberwacht werden.

Ab heute fahren die ersten zwei Busse mit Überwachungskameras bei uns: 5 Kameras in normalen Bussen und 7 Kameras in längeren Bussen sollen einerseits für mehr Sicherheit sorgen, andererseits aber auch vor Vandalismus schützen. Die Busfahrer haben während der Fahrt Zugriff auf die Aufnahmen. Sehen sie etwas verdächtiges, können Sie den Abschnitt speichern. Andernfalls werden alle Aufnahmen nach 48 Stunden wieder gelöscht. 100.000 Euro investiert die Stadtwerke Oberhausen AG für diese Umrüstung. Neue Busse sollen ab sofort direkt mit Überwachungskameras geliefert werden.

Flash ist Pflicht!
Freitag 23. Juli 2010
Für die Anwohner der Solbadstraße in Alstaden kann es in den nächsten Tagen lauter werden: Heute beginnt an der Stadtgrenze zu Mülheim das vierte Ruhr Reggae Summer Festival.

Am Ruhrstadion in Styrum werden 15.000 Besucher erwartet, jeden Tag gibt es täglich bis zu 10 Stunden Live-Musik. Weil das Ruhrstadion selbst umgebaut wird, ist die Bühne jetzt auf dem Parkplatz vor dem Stadion, das könnte für mehr Lärm sorgen, so der Mülheimer Sportservice.

Info:
Beschwerden-Hotline des MH-Ordnungsamtes, wenn zu laut: 9926720 (bitte auf Homepage stellen)
Lautstärke darf bis 22 Uhr 70 Dezibel betragen,
bis 0 Uhr: 60 Dezibel,
bis 1 Uhr 50 Dezibel,
ab 1 Uhr 40 Dezibel

Freitag 23. Juli 2010
Der Startschuss für die Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Duisburger / Buschhausener Straße hat sich um einen Tag verschoben.

Man werde erst heute nach dem Berufverkehr loslegen, danach müsse man vier Wochen lang mit Staus rechnen, so ein Stadtsprecher. Eine Baustellenampel ermöglicht den Verkehr immer nur in eine Fahrtrichtung, die andere Seite muss warten. Die Stadt rechnet mit Rückstaus. Ursprünglich sollten die Arbeiten gestern losgehen, die TÜV-Abnahme habe aber länger als erwartet gedauert, heißt es.

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