Ab sofort mehr Corona-Tests möglich

Das Oberhausener Gesundheitsamt kann ab sofort 200, statt nur 100 Abstriche pro Tag machen. Um damit Corona-Tests zu machen, konnten wir ein zusätzliches Labor beauftragen, heißt es. Bis letzten Dienstag hat es in Oberhausen schon rund 1.530 Tests gegeben. Nicht mitgezählt die Tests, die die Krankenhäuser bei ihren Patienten selbst vornehmen.

Ein Arzt hält eine Coronavirus-Abstrichröhre in der Hand.
© Robert Lessmann/Shutterstock.com

Außerdem hat das Gesundheitsamt die Ärzte bei uns über die erweiterten Kriterien des Robert-Koch-Instituts informiert, wann ein Abstrich gemacht werden sollte. Das gilt jetzt auch, wenn nur eine Atemwegserkrankung mit leichten Symptomen wie Husten, Schnupfen oder Fieber vorliegt. Gleichzeitig muss der Patient aber entweder im Krankenhaus, beim Arzt oder in der Pflege arbeiten oder zu einer Risikogruppe gehören. Ansonsten ist ein Abstrich nur möglich, wenn die Testkapazitäten das noch hergeben, heißt es weiter. Selbstverständlich würde weiterhin getestet, wenn Symptome vorliegen und Kontkat zu einem Corona-Infizierten bestanden hat.

Der Testablauf

1.        Patient meldet sich telefonisch beim Hausarzt.

2.        Hausarzt erkennt auf Grund der RKI-Kriterien die Notwendigkeit zur Testung.

3.        Arzt faxt den Überweisungsschein und den Fragebogen an das DRK.

4.        DRK steht in Kontakt mit der Feuerwehr.

5.        Feuerwehr lädt die Personen zum Test ein.

6.        Durchführung der Abstriche im Drive-In oder durch das mobile Testteam.

7.        Feuerwehr bringt Proben zum entsprechenden Labor.

8.        Labor wertet aus und teilt dem überweisenden Arzt und dem Gesundheitsamt den positiven/negativen Befund mit.

9.        Gesundheitsamt informiert alle getesteten (positiv wie negativ) Personen über das Ergebnis.

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