Analysefehler sorgt für Bakterien-Befund

Im Oberhausener Trinkwasser waren keine Bakterien. Zu diesem Schluss kommt unser Versorger RWW nach zahlreichen Untersuchungen.

© Svenja Hanusch - FUNKE Foto Services

Nach aktuellem Sachstand müssen wir davon ausgehen, dass unser Dienstleister nicht richtig aufgepasst hat, heißt es. Beim Aufschreiben der Ergebnisse einer Wasserprobe ist sehr wahrscheinlich ein Fehler passiert. Damit so etwas nicht noch mal geschieht, hat der Dienstleister zugesagt, bei seiner Arbeit noch strengere Maßnahmen zu ergreifen.

Um die Ursache der Verunreinigung zu finden, hatte RWW die letzten Wochen zahlreiche Gespräche geführt, Kontrollen, Prüfungen und Analysen gemacht. Jetzt ist man dort einfach nur froh, dass die Verfahrensschritte zur Trinkwasseraufbereitung funktionieren und das komplette System intakt ist. RWW bedauert die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Bei einer routinemäßigen Trinkwasser-Kontrolle war am 19. Juni am Wasserwerk in Mülheim eine Verunreinigung durch Bakterien festgestellt worden. Die Gesundheitsämter aus Mülheim, Oberhausen, Bottrop und dem Kreis Mettmann, die von dort mit Trinkwasser versorgt werden, hatten deshalb Vorsichtsmaßnahmen angeordnet. Das Wasser musste vor Benutzung abgekocht werden, bis zur Desinfektion schließlich mehrere Tage lang Chlor eingeleitet wurde. Proben des Trinkwassers waren aber vor dem Vorfall, noch am selben Abend - vor der Zugabe von Chlor - und auch hinterher völlig in Ordnung. 

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