
Antrag: Neue Ideen für alte Kirchenstandorte
In Oberhausen sollen ausgediente Kirchen und Gemeinderäume neu genutzt werden. Die Stadtverwaltung soll dazu gemeinsam mit den evangelischen und katholischen Kirchen eine Strategie für das ganze Stadtgebiet erarbeiten. Das fordern Oberhausener Politiker in einem Antrag, über den ab heute beraten wird.
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Hintergrund ist, dass viele Gemeinden kleiner werden und auf Dauer nicht mehr alle Gebäude brauchen. Laut Beschlussvorlage betrifft das insgesamt 26 evangelische und katholische Kirchengemeinden in Oberhausen. Die Stadt will prüfen, wo auf ehemaligen Kirchenflächen neuer Wohnraum entstehen kann und welche Gebäude sich anders nutzen lassen. Denkbar sind zum Beispiel Wohnungen auf freien Grundstücksteilen oder neue Treffpunkte für den Stadtteil in alten Gemeindehäusern. Nach Angaben der Stadt sollen dabei auch soziale Angebote und gemeinschaftliche Nutzungen möglichst erhalten bleiben. Außerdem sollen später einzelne Standorte als Pilotprojekte ausgewählt und den politischen Gremien vorgestellt werden.