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Atommüll-Demo: Gericht weist Bedenken der Polizei zurück
© Stefan Arend / FUNKE Foto Services
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Atommüll-Demo: Gericht weist Bedenken der Polizei zurück

Die Demo gegen Atommüll-Transporte an der Stadtgrenze Oberhausen/Bottrop kann morgen uneingeschränkt stattfinden. Ein Gericht hat die Bedenken der Polizei zurückgewiesen. Die Polizei hatte zunächst verboten, dass die Demo über die beiden Autobahnbrücken an der Oberhausener Straße und Fernewaldstraße zieht. Sie sieht die Gefahr, dass Autofahrer vom Protestzug abgelenkt werden oder Gegenstände herunter auf die A2 fallen könnten. Die Atommüllgegner haben sich per Eilantrag bei Gericht dagegen gewehrt und jetzt Recht bekommen. Die Polizei kann gegen den Beschluss aber noch Beschwerde einlegen.



Veröffentlicht: Freitag, 23.01.2026 05:33

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Die Atommüllgegner starten morgen um 11 Uhr an der Kreuzung Oberhausener Straße/Hanielstraße. Sie protestieren insbesondere dagegen, dass die geplanten Transporte über die A2 durch die Großbaustelle zwischen Oberhausen und Bottrop rollen sollen. Das sei zu gefährlich auf einer maroden Autobahn. Jeder Castor-LKW wiege 130 Tonnen. Wann genau diese rollen, ist noch unklar. Eine Genehmigung durch das zuständige Bundesamt liegt allerdings schon vor. Über 150 Transporte von Atommüll sind über mehrere Jahre geplant.

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