
Baukonzern testet Elektro-Baustelle in Oberhausen
In Oberhausen läuft ein ungewöhnliches Pilotprojekt: An der Fernewaldstraße setzt der Baukonzern Strabag auf eine fast komplett elektrisch betriebene Baustelle. Nach Angaben des Unternehmens fahren dort Elektro-Geräte statt Dieselmaschinen - vom Bagger bis zum großen Kran. Das soll vor allem Abgase und Lärm auf der Baustelle verringern.
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.06.2026 04:06
Umgebaut wird die Bodenaufbereitungsanlage, in der Bauschutt aus Gebäude-Abrissen zu Material für den Straßenbau verarbeitet wird. Das Gelände bekommt unter anderem neue Kanäle für Regen- und Schmutzwasser sowie eine Asphaltdecke. Für Oberhausen bedeutet das: Die Anlage kann künftig deutlich mehr Bauschutt annehmen und verarbeiten - laut Strabag rund 275.000 Tonnen pro Jahr, also etwa doppelt so viel wie bisher. Der Konzern Strabag will bis 2040 klimaneutral werden und testet dafür die E-Technik bei uns in Oberhausen im großen Stil aus.