Bei der Cherimoya kommt es auf den Stiel an

Cherimoya von innen
© Franziska Gabbert (dpa)

Reif oder nicht reif?

Bonn (dpa/tmn) - Mit ihrer graugrünen Schale ähnelt die Cherimoya einer Artischocke - doch die Schuppen sind nur angedeutet und sehen aus wie aufgemalt. Das herzförmige Ding ist auch kein Gemüse, sondern eine Frucht und schmeckt nach einem Mix aus Ananas, Banane und Zimt.

«Beim Kauf sollte man genau auf den Stielansatz achten», rät Ulrike Bickelmann von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). «Ist er fest mit der Frucht verbunden, ist die Cherimoya noch nicht reif, kann aber nachreifen», sagt die Fruchtexpertin. Daher sollte man die Frucht erst dann essen, wenn sich der Stiel löst.

Sind die 7 bis 14 Zentimeter großen Früchte, die meist aus Spanien kommen, etwas braun gefleckt, ist das kein schlechtes Zeichen: «Die Flecken entstehen durch Berührungen beim Anfassen», sagt Bickelmann.

Und wie isst man diese Frucht? Man könne sie aufschneiden und pur auslöffeln - wie eine Kiwi zum Beispiel. «Die Kerne muss man allerdings ausspucken. Sie und die Schale sind nicht essbar», sagt Bickelmann. Sie empfiehlt, das körnige Fruchtfleisch auch zu Cremespeisen oder Eis zu verarbeiten.

© dpa-infocom, dpa:201014-99-942572/2

Cherimoyas mit unterschiedlichem Reifegrad
Der Stielansatz der vorderen Frucht ist bereits abgefallen, das deutet auf eine reife Frucht hin. Beim hinteren Exemplar ist der Stielansatz noch fest verankert, also ist die Frucht noch unreif. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn© Franziska Gabbert (dpa)
Der Stielansatz der vorderen Frucht ist bereits abgefallen, das deutet auf eine reife Frucht hin. Beim hinteren Exemplar ist der Stielansatz noch fest verankert, also ist die Frucht noch unreif. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
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Dr. Ulrike Bickelmann
Dr. Ulrike Bickelmann ist Referatsleiterin bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn© Franziska Gabbert (dpa)
Dr. Ulrike Bickelmann ist Referatsleiterin bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
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