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Bilanz: Trockenheit fordert Wasserwirtschaft an der Ruhr
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Bilanz: Trockenheit fordert Wasserwirtschaft an der Ruhr

Der Ruhrverband und die AWWR haben am 30. September den neuen Ruhrgüteberericht vorgestellt. Trotz zwei sehr trockener Jahre blieb die Trinkwasserversorgung für 4,6 Millionen Menschen gesichert — auch in Oberhausen, wo die Ruhr auf 1,7 Kilometern durch Alstaden fließt.

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2025 musste der Ruhrverband an 182 Tagen zusätzliches Wasser aus den Talsperren abgeben, um die Mindestwasserführung der Ruhr zu sichern. Der Juli 2026 war mit nur 23 Millimetern Niederschlag der trockenste seit 100 Jahren. Möglich wurde die stabile Versorgung durch ein verbessertes Talsperren-Management, das seit einer Gesetzesänderung 2025 mehr Flexibilität erlaubt. Zusätzlich reduzieren neue Pulveraktivkohle-Anlagen Arzneimittelrückstände im Abwasser. Die Trinkwasserqualität blieb laut Monitoring durchgehend sicher, Grenzwertüberschreitungen gab es nicht. Die AWWR (Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr) fordert dennoch strengere Regeln gegen Stoffe wie PFAS sowie einen besseren Schutz der Wasserversorgung vor Cyberangriffen und Sabotage. Die Wasserwerke in Mülheim-Styrum versorgen vor allem die südlichen Oberhausener Stadtteile mit Trinkwasser.

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