Blauer Kleinwagen mit defektem Scheinwerfer

Beim Skat ist ein "Grand Ouvert" vermutlich genau so selten, wie der Treffer, den eine Streifenwagenbesatzung gestern Nacht (11.10.) gelandet hat.

Kurz nach Mitternacht fiel den Polizisten auf der Buschhausener Straße ein blauer Kleinwagen mit defektem Scheinwerfer auf.

Sie wendeten, um den Kleinwagenfahrer anzuhalten und zu kontrollieren. Der Fahrer hatte aber andere Pläne und versuchte durch mehrfaches Abbiegen seinen Vorsprung zu nutzen, um zu entkommen. Der Security Mitarbeiter eines Autohauses hatte ihn aber bei seinem letzten Fluchtmanöver beobachtet und dem folgenden Streifenwagen per Handzeichen den entscheidenden Hinweis gegeben. Die Polizisten machten so den Wagen schließlich in der hintersten Ecke eines Parkplatzes auf der Lessingstraße ausfindig.

Der blaue Alfa Romeo stand allerdings verlassen da. Noch bevor die Fahndung nach dem flüchtigen Fahrer auf Touren kam, entdeckten sie den vermeintlichen Fahrer (43) bei dem Security Mitarbeiter, der zuvor schon den Hinweis gegeben hatte.

Der Oberhausener (deutsch) konnte den Polizisten weder Personal- noch Fahrzeugdokumente vorzeigen. Lediglich den Autoschlüssel hatte er dabei.

Da er im Zusammenhang mit der Begehung von Straftaten bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war, konnten die Polizisten seine Personalien schnell bestätigen.

Bei der Überprüfung seiner Fahrerlaubnis sah es da aber schon ganz anders aus. Die wurde ihm schon 2002 entzogen und danach nicht wieder neu erteilt.

Auch seine Fahrtüchtigkeit gab Anlass zur Sorge. Ein Drogenschnelltest zeigte schließlich den Konsum von Amphetamin und/oder Methamphetamin an.

Als sich die Polizisten den Alfa Romeo genauer ansahen, ergab die Recherche im System schnell, dass die montierten Mülheimer Kennzeichen seit März in Essen als gestohlen gemeldet waren und eigentlich an einen Seat Leon gehörten.

Dass für das nicht zugelassene Auto auch weder ein Versicherungsschutz bestand, noch Kraftfahrzeugsteuern entrichtet worden waren, wunderte da kaum noch.

Bei der Durchsuchung des Oberhauseners kamen dann auch noch illegale Betäubungsmittel in Druckverschlusstüten zum Vorschein, die er in seiner Kleidung versteckt hatte.

Nachdem auf der Polizeiwache eine Blutprobe zur Beweissicherung entnommen, der Alfa Romeo sichergestellt und ihm das zukünftige Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr untersagt worden war, konnte der Oberhausener wieder seines Weges ziehen.

Für die Vielzahl der festgestellten Verstöße wird er sich aber zeitnah verantworten müssen.

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