
Castor-Transporte: Kritik an Tempo und Sicherheit
Anti-Atomkraft-Initiativen ziehen eine kritische Bilanz zu den Castor-Transporten von Jülich nach Ahaus. In sechs Monaten wurden erst 20 von 152 Behältern transportiert, bei diesem Tempo würde das Vorhaben mehr als drei Jahre dauern.
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Die Transporte führen auch über Oberhausener Stadtgebiet, über das Autobahnkreuz Oberhausen-West und die A3. Die Initiativen kritisieren einen abnehmenden Polizeischutz: Mehrfach habe eine Hubschrauberbegleitung gefehlt, mehrere Brücken seien unbewacht gewesen. Zudem gebe es weder von der Atomaufsicht noch vom Betreiber einen Zeitplan für die restlichen Transporte. Für Oktober sind nun wöchentlich zwei Transporte geplant. Am 17. Oktober ist in Ahaus eine größere Demonstration angekündigt. Der Landtagsausschuss für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie befasst sich morgen (7.10.) mit dem Thema.