Anzeige
Castortransport morgen erwartet
© Stefan Arend / Funke Foto Services
Teilen:

Castortransport morgen erwartet

Die Anti-Atomkraft-Initiativen rechnen damit, dass morgen (24.03.) der erste Castortransport mit hochradioaktivem Atommüll von Jülich nach Ahaus stattfinden wird. Entsprechende Hinweise auf den bevorstehenden Transport haben die Aktivistengruppen nach eigenen Angaben aus verschiedenen Quellen erhalten, woraufhin sie umgehend zu umfangreichen Protestaktionen aufrufen.

Veröffentlicht: Montag, 23.03.2026 10:48

Anzeige

Die 170 km lange Strecke führt unter anderem über die A42 an Oberhausen vorbei. Seit Freitag wird außerdem gemutmaßt, dass durch eine eingerichtete Flugverbotszone für Drohnen die exakte Transportroute versehentlich veröffentlicht wurde. Die Verbotszone entlang der Autobahnen von Jülich nach Ahaus gilt bis zum 27. März und wird von der Digitalen Plattform Unbemannte Luftfahrt mit einem polizeilichen Einsatz in NRW begründet. Zuerst berichtete der WDR.

Die Proteste der Atomkraftgegner finden morgen Abend und in der Nacht in Jülich und Ahaus statt. Die beteiligten Anti-Atomkraft-Organisationen kritisieren das Sicherheitskonzept der Transporte sowie die gesamten Atompolitik. Sie sind unter anderem der Auffassung, dass das Sicherheitskonzept durch die vermeintliche Veröffentlichung der Route bereits versagt hat.

Anzeige
Anzeige
Anzeige