Corona-Ausbruch im Haus Abendfrieden

Das erste Oberhausener Altenheim, in dem gegen Corona geimpft wurde, kämpft jetzt gegen einen Corona-Ausbruch. Das berichtet heute die WAZ. Allerdings seien die neuen Fälle im Haus Abendfrieden im Schladviertel nicht auf die Impfaktion zurückzuführen, wird der Heimleiter zitiert. Denn den ersten Corona-Fall habe es schon Mitte Dezember dort gegeben, die Impfungen seien aber erst am 27. Dezember gestartet.

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Eher vermutet wird, dass die Weihnachtsfeiertage mit den gelockerten Besucherregeln schuld daran sind, dass jetzt bei Routine-Tests 53 Senioren Corona-positiv waren. Das ist knapp ein Drittel der Heimbewohner. Es gilt nun eine strenge Quarantäne in dem Seniorenheim.

Impfungen sind nicht schuld

Nach Angaben mehrerer Ärzte kann die Impfung selbst keinen Ausbruch verursachen, heißt es im Artikel. Im Gegenteil: Laut Heimleitung sei offenbar eine erste Impf-Wirkung zu spüren. Denn fast alle Corona-Infizierten seien wohlauf. Mit ein bisschen Halskratzen und sich schlapp fühlen, verlaufe die Krankheit bei den meisten gerade sehr milde. Insgesamt wurden in Oberhausen bisher in Alten- und Pflegeeinrichtungen fast 2500 Menschen geimpft.

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