Deckel auf A 40 als Wohnort für Olympiade?

Könnte eine überdachte A40 als Olympisches Dorf taugen und 17.000 Menschen beherbergen? Das war heute die große Frage zwischen Essens Oberbürgermeister Kufen und der Rhein Ruhr City Gesellschaft. Diese plant, die Olympischen Sommerspiele 2032 in die Rhein-Ruhr-Region zu holen.

© Stadt Essen

Essens OB sähe das als riesige Chance für die Region. Aber es seien zur Zeit nicht mal ungelegte Eier, denn es gäbe noch nicht mal das Huhn, das das Ei legen könnte, so Kufen. Trotzdem ist eine mögliche Olympiade an Rhein und Ruhr mit den Gesprächen heute wieder ein Stück konkreter geworden. Sowohl die Landesregierung als auch der Deutsche Olympische Sportbund halten die Rhein Ruhr-Region für geeignet.

Entscheidung erwartet für Ende 2021/Anfang 2022

Im Laufe des nächsten Jahres stehen nun viele Gespräche, Bürgerbefragungen und Diskussionen über Konzepte an. Denn eine Entscheidung für das Olympische Dorf soll Ende des kommenden Jahres fallen. Bis dahin müssen auch alle wichtigen Fragen zur Finanzierung des weltgrößten Sportereignisses mit Bund und Land geklärt werden, sagte Rhein Ruhr City-Chef Mronz.

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