
Alle Schüler mussten wegen Glättewarnung und Weisung des Landes zu Hause bleiben. Die Stadt Oberhausen hat für alle Schulen einen Vertrag mit der Firma iServ abgeschlossen. Auf Nachfrage sagt ein Stadtsprecher, dass rund 4.000 Schülerinnen und Schüler sowie 400 Lehrkräfte mit Problemen zu kämpfen hatten. Betroffen waren demnach vor allem das Elsa-Brändström-Gymnasium, die Theodor-Heuss-Realschule, das Heinrich-Heine-Gymnasium und die Heinrich-Böll-Gesamtschule. Der Dienstleister habe in Absprache mit der Stadt schon im Vorfeld die Serverkapazitäten verzehnfacht. Offenbar habe das aber nicht ausgereicht. Die Plattform brach unter dem Ansturm vor allem zwischen 8 und 9 Uhr sowie zwischen 10 und 11 Uhr zusammen. Die eingerichteten Lernräume und Videokonferenzen blieben leer.
Im Vorfeld wurden Tests durchgeführt, um das System zu überprüfen, aber die extreme Nachfrage am Glatteis-Tag war nicht zu simulieren, heißt es. Die Stadt will die Vorfälle mit iServ intensiv nachbesprechen, um sicherzustellen, dass solche Probleme in Zukunft vermieden werden.