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DUH-Studie: Oberhausen bei E-Bus-Umstieg weit zurück
© Ant Palmer / FUNKE Foto Services
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DUH-Studie: Oberhausen bei E-Bus-Umstieg weit zurück

Eine Studie der Deutschen Umwelthilfe zeigt deutlichen Nachholbedarf bei Oberhausens Busflotte. Die Stadt landet auf Platz 29 von 39 untersuchten Großstädten und wird mit Rot bewertet.

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Nur 10,2 Prozent der Busse in Oberhausen fahren aktuell elektrisch, deutlich weniger als im Städtedurchschnitt von 19,4 Prozent. Zudem sind noch Busse mit alten Abgasnormen unter Euro V im Einsatz. Bis 2030 plant Oberhausen zwar überwiegend elektrische Neubeschaffungen, rund 30 Prozent sollen aber weiterhin Verbrenner sein. Die DUH warnt, dass neu gekaufte Dieselbusse oft bis in die 2040er-Jahre im Einsatz bleiben. Die Organisation fordert daher einen sofortigen Stopp neuer Verbrenner-Busse und eine vollständige Elektrifizierung bis 2030. Sie bezieht sich in ihrer Untersuchung auf den Stichtag 31.12.2025.

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STOAG: Drei von zehn Bussen in Oberhausen fahren elektrisch

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Die STOAG kommt zu anderen Schlüssen. Sie gibt an, ihre Elektrobus-Flotte deutlich stärker ausgebaut zu haben. So seien seit Mitte April 16 neue E-Busse im Einsatz. Damit sei rund jeder dritte Bus der Flotte elektrisch unterwegs. Nach ihrer Zählung kommt sie auf 35 E-Busse. Noch in diesem Jahr sollen sieben weitere Gelenkbusse dazukommen. Für 2028 plant die STOAG außerdem bis zu 31 weitere Elektrobusse – sofern der Bund die nötige Förderung bewilligt, heißt es von der STOAG.

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