Familie des Hauptverdächtigen verschwunden

Anscheinend ist im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung in Mülheim die Familie des Hauptverdächtigen untergetaucht. Genau wissen wir das nicht, sagt die Stadt. Aber der Briefkasten der Familie quillt über. Die Stadt war vor einigen Tagen da, um ein Schreiben einzuwerfen. Die bulgarische Familie soll ausgewiesen werden. Sie hat vier Wochen Zeit, Deutschland zu verlassen.

Historisches Rathaus Mülheim
© Oliver Müller / Funke Foto Services

Um hierbleiben zu dürfen hätte der Vater eine Arbeit nachweisen müssen. Das konnte er nicht. Bleibt die Familie verschwunden, wird sie vermutlich zur Fahndung ausgeschrieben. Ob die Ausweisung auch für den 14-Jährigen in Untersuchungshaft gilt, muss die Staatsanwaltschaft entscheiden. Er könnte so um eine Verhandlung herum kommen.

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