
Förderung für neue Street-Art Route im Ruhrgebiet
Das Ruhrgebiet bekommt mit der "Street-Art Route Ruhrgebiet" eine neue touristische Attraktion, die Graffiti-Kunst erlebbar machen soll. Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) verknüpft dabei 29 Standorte – sowohl neue Fassadenkunstwerke als auch bestehende Graffitis – zu einem zusammenhängenden Angebot. Gestern wurde dafür ein Scheck über fast eine Million Euro aus europäischen Mitteln und Landesmitteln übergeben.
Veröffentlicht: Donnerstag, 12.03.2026 10:05
Ein besonderes Highlight soll ein sogenanntes "Lighthouse"-Kunstwerk werden, teilt die RTG mit. Die Route setzt insgesamt auf digitale Innovation: Computergenerierte visuelle Inhalte, Sounds oder 3D-Objekte, die in die reale Umgebung eingeblendet werden, und QR-Codes ermöglichen interaktive Erlebnisse vor Ort.
Die Standorte der Kunstwerke werden so gewählt, dass sie gut mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar sind. Besonders berücksichtigt werden Fassaden im Innenstadtbereich, in der Nähe zentraler Bahnhöfe oder an wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten, sodass die Route möglichst ohne Auto bereist werden kann. Die komplette Route inklusive des Lighthouse-Werks wird laut RTG ab Ende 2027 für Touristen erlebbar sein.