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Freizeitbranche kämpft gegen geplante Bettensteuer
© Olaf Fuhrmann/FUNKE Foto Services
Symbolbild Hotelzimmer
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Freizeitbranche kämpft gegen geplante Bettensteuer

Die Stadt Oberhausen plant ab Sommer eine Bettensteuer von drei Euro pro Gast und Übernachtung. Die großen Freizeitunternehmen laufen dagegen Sturm und warnen vor wirtschaftlichen Schäden.



Veröffentlicht: Mittwoch, 28.01.2026 15:00

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Zwölf Betreiber von Centro bis Sealife haben einen gemeinsamen Protest verfasst. Sie befürchten, dass Monteure und Touristen auf benachbarte Städte ohne Bettensteuer ausweichen. Besonders Firmen, die viele Übernachtungen für ihre Mitarbeiter buchen, achten stark auf die Kosten, heißt es. Auch Privatreisende könnten lieber nach Duisburg oder Essen fahren. Die Folge: Weniger Gäste bedeuten auch weniger Umsatz für Restaurants, Geschäfte und Dienstleister in der ganzen Stadt. Für Oberhausener könnte das weniger Arbeitsplätze und geringere Steuereinnahmen bedeuten. Die Betten- oder Beherbergungssteuer soll aber genau das: Dem Kämmerer helfen, das Oberhausener Haushaltsdefizit zu verkleinern.

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