
Ende März besuchte eine Mitarbeiterin des Friedensdorfs Hilfsprojekte in der libanesischen Hauptstadt, so die Organisation. Rund 1,2 Millionen Menschen sind im Libanon auf der Flucht, viele von ihnen leben in Schulen, die zu Notunterkünften umgebaut wurden. In einem der besuchten Gebäude teilen sich 49 Menschen winzige Klassenräume. Mit Unterstützung des Friedensdorfs wurden in einem Krankenhaus zwei Intensivbetten für schwer verbrannte Kinder eingerichtet, die viele Kinder bereits gerettet haben. Viele der Verletzungen passieren, weil Familien auf offenen Feuerstellen kochen. Besonders belastend ist die Lage für die Kinder: Laute Geräusche wie tieffliegende Flugzeuge lösen bei ihnen Panik aus, der Schulunterricht ist seit Anfang März unterbrochen. Das Friedensdorf finanziert Lebensmittel für die Familien und will seine Hilfe fortsetzen.