
Großer Andrang auf Schulen - Stadt sucht nach Lösungen
An den Oberhausener Schulen wird es auf absehbare Zeit eng in den Klassenräumen bleiben. Der neue Schulentwicklungsplan geht davon aus, dass der Andrang in den nächsten Jahren weiterhin hoch bleiben und sogar noch steigen wird.
Veröffentlicht: Mittwoch, 26.03.2025 13:00
In zwei Jahren soll die Zahl der Kinder, die auf die weiterführenden Schulen wechseln am höchsten sein. Die Rede ist von über 2.300 Schülerinnen und Schülern, rund 340 mehr als derzeit Plätze vorhanden sind. Erst ab dem Schuljahr 2028/2029 soll es zunächst in den Grundschulen leerer werden. Mit Verzögerung ebbt dann auch der Andrang bei den weiterführenden Schulen ab, heißt es. Bis dahin muss an den bestehenden Schulen mehr Platz geschaffen werden. Mittelfristig Entlastung versprechen die aktuell laufenden Bauprojekte, z.B. die neue Gesamtschule im Knappenviertel oder die Erweiterung der Gesamtschule Weierheide. Das allein werde aber nicht reichen. Deshalb müssten wohl auch noch mehr Klassen an Gesamt- und Realschulen eingerichtet werden. Die Rede ist auch davon, noch mehr Kinder in den Klassen zu unterrichten. Gespräche dazu laufen, heißt es. Daran beteiligt sind Schulleitungen, Schulaufsicht, Verwaltung und Politik. Bis zum Sommer sollen die Pläne festgezurrt sein.