
Haus des Jugendrechts Oberhausen: Fünf Jahre erfolgreiche Arbeit
Das Oberhausener Haus des Jugendrechts blickt 2025 auf fünf Jahre Zusammenarbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe zurück. Der jetzt vorgelegte Jahresbericht zeigt: Das Konzept wirkt — auch wenn die Fälle komplexer geworden sind.
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Die Zahl der Intensivtäter liegt mit 29 Personen nahe dem langjährigen Durchschnitt von 26. Rund 90 Prozent sind männlich, der Altersschwerpunkt hat sich zuletzt leicht zu jüngeren Jugendlichen verschoben. Insgesamt wurden 2025 rund 163 Jugendstrafverfahren gegen Intensivtäter eingeleitet — die meisten wegen Gewalt- und sonstiger Delikte.
Auffällig: Die durchschnittliche Verweildauer in der besonderen Betreuung ist seit 2021 von 9,4 auf 24 Monate gestiegen — ein Hinweis darauf, dass die Probleme hinter der Jugendkriminalität komplexer geworden sind und mehr Zeit für wirksame Hilfe benötigt wird. Trotzdem bleibt der wichtigste Grund für ein Ende der besonderen Betreuung positiv: In 71 von 84 Fällen ging die Zahl der Straftaten einfach zurück — ein klares Zeichen, dass die Arbeit des Hauses Wirkung zeigt.