
Hitze: Stadt warnt vor Baden in Kanal und Ruhr
Nach tödlichen Badeunfällen am letzten Wochenende in Gelsenkirchen warnt die Stadt Oberhausen eindringlich davor, im Rhein-Herne-Kanal oder der Ruhr zu schwimmen. Beides ist verboten — und lebensgefährlich.
Veröffentlicht: Freitag, 26.06.2026 14:00
Der Kanal ist eine viel befahrene Schifffahrtsstraße. Frachtschiffe brauchen mehrere hundert Meter, um zu bremsen — Schwimmer können sie dabei kaum sehen. Auch die Strömung der Ruhr ist gefährlicher als sie aussieht. Wer trotzdem im Kanal badet, riskiert ein Bußgeld von bis zu 200 Euro — bei Wiederholung das Doppelte. In schweren Fällen, etwa bei Gefährdung des Schiffsverkehrs, droht sogar eine Strafanzeige. Wer Abkühlung sucht, sollte lieber das Freibad im Revierpark Vonderort oder den AQUAPark nutzen. Auch die Hallenbäder in Sterkrade und Oberhausen sind geöffnet.