
Hotelverband warnt: Keine Bettensteuer für Oberhausen
Der Hotelverband DEHOGA Nordrhein appelliert an die Stadt Oberhausen, keine Übernachtungssteuer einzuführen. Duisburg plant eine solche Steuer, in Mülheim wurde sie gerade beschlossen — das sei eine Chance für Oberhausen.
Veröffentlicht: Montag, 27.07.2026 14:00
Wer in Oberhausen übernachtet, zahlt bisher keine extra Abgabe — anders als künftig in den Nachbarstädten. Laut DEHOGA sollte die Stadt diesen Vorteil gezielt nutzen, um mehr Gäste, Tagungen und Veranstaltungen anzuziehen. Oberhausen habe sich seit der Centro-Eröffnung vor 30 Jahren als Freizeit- und Tourismusstandort profiliert — diesen Vorsprung dürfe man nicht verspielen. Eine Bettensteuer könnte Gäste und Veranstalter in andere Städte treiben und am Ende mehr kosten als einbringen, so der Verband. Stattdessen brauche die Stadt mehr Investitionen in Tourismus und Freizeitwirtschaft, um die angespannte Haushaltslage langfristig zu verbessern.