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Von den rund 2890 Azubis in Oberhausen wohnen viele noch bei den Eltern, weil sie sich keine eigene Wohnung leisten können, heißt es von der IG BAU. Manche Ausbildungsverträge kommen nicht zustande, weil die Jugendlichen keine Wohnung in der Nähe des Betriebs finden. Besonders dramatisch wird es für die 25.600 Baby-Boomer, die bis 2035 in Rente gehen. Viele haben niedrige Löhne bekommen oder waren arbeitslos und bekommen nur kleine Renten. Sie können sich ihre Wohnung dann nicht mehr leisten und "wohnen sich arm". Die Gewerkschaft fordert mehr Sozialwohnungen und staatliche Förderung für Azubi-Wohnheime. Für Oberhausener bedeutet das: Der Mangel an günstigem Wohnraum wird zum wachsenden Problem für alle Altersgruppen.
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