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IHK warnt vor Folgen einer Bettensteuer
© Gero Helm/FUNKE Foto Services
Hotelzimmer
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IHK warnt vor Folgen einer Bettensteuer

Die geplante Bettensteuer für Oberhausener Hotelbetriebe sorgt zunehmend für Kritik. Nach der Oberhausener Freizeitbranche warnt jetzt auch die Industrie- und Handelskammer vor den Folgen einer solchen Steuer. Laut IHK ist die Hotelbranche wegen des Personalmangels und hohen Energiekosten schon jetzt unter Druck. Eine Bettensteuer würde die Hotelbetriebe noch weiter schwächen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 04.02.2026 08:10

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Gäste könnten auf Hotels in Nachbarstädten ausweichen, die keine Bettensteuer erheben und deshalb günstiger wären, argumentiert die IHK. Unsere Stadt hat im Haushaltsentwurf für dieses Jahr eine Bettensteuer eingeplant. Drei Euro pro Gast und Nacht sollen fällig werden. Die Steuer soll mehr Geld in die leere Stadtkasse spülen.

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Protest auch aus der Oberhausener Freizeitbranche

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In einem offenen Brief laufen Betreiber wie Centro, Sealife und Topgolf Sturm gegen die Pläne für eine Bettensteuer. Vor allem Firmen, die Hotelzimmer für Monteure buchen, würden stark auf die Kosten achten und könnten auf Hotelbetriebe in Nachbarstädten ausweichen - weniger Gäste würde dann auch weniger Umsatz für Restaurants, Geschäfte und Dienstleister in Oberhausen bedeuten, sagen die Freizeitbetriebe. 

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