Kleingeld eintauschen – so geht es am einfachsten

Egal ob in der Vase oder in einer großen Flasche, viele haben zu Hause eine Kleingeldsammlung. Hier die Tipps, wie man am einfachsten aus dem Kleinkram wieder Scheine machen kann.

Supermärkte tauschen um – mit Nachteilen

In vielen Supermärkten gibt es inzwischen Münzzählautomaten. Da kann man oben sein Kleingeld reinkippen und bekommt einen Bon. Den kann man mit dem Einkauf verrechnen oder aber auch an der Kasse auszahlen lassen. Allerdings gibt es zwei Haken. Zum einen sind solche Münzzählautomaten gerne mal defekt. Zum anderen verlangen die Supermärkte in der Regel eine Gebühr für die Einzahlung von nicht selten zehn Prozent. Man kann auch einfach mit dem Kleingeld an der Kasse bezahlen. Supermärkte sind verpflichtet bis zu 50 Münzen anzunehmen. Man macht sich aber weder beim Kassierer oder der Kassiererin noch bei den anderen Kunden damit Freunde.

Geld bei der Bank eintauschen

Ist man bei einer Direktbank, also einer Internetbank, dann kann man sein Geld nicht eintauschen, da diese Banken keine Filialen haben. Die Sparkassen, Deutsche Bank, Tragobank nehmen Gebühren. Die liegen zwischen fünf und zehn Euro, wenn es mehr als 50 Münzen sind. Bei der Hypovereinsbank, Postbank, und Commerzbank ist das Einzahlen der Münzen komplett kostenlos. Tipp: Sollte man kein Kunde bei einer der zuletzt genannten Banken sein, kann man ein kostenloses Konto bei der COM direct eröffnen und dann die 1100 Finalen der Commerzbank mitbenutzen und da sein Kleingeld kostenlos eintauschen. 

Auch eine Möglichkeit: Die Bundesbank

Die Bundesbanken in Bielefeld und Köln nehmen ebenfalls das Kleingeld an und tauschen es um. Allerdings nur in haushaltüblichen Mengen. Das heißt, eine Schale ist ok aber keinen Koffer voll. Außerdem muss man einen Termin online machen.

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