
Kodi-Insolvenz: Verwaltung in Oberhausen schließt
Der Oberhausener Haushaltswarenkette „Kodi“ geht es finanziell nicht gut. Jetzt steht fest: 43 Filialen müssen dichtmachen - und völlig überraschend auch die Unternehmensverwaltung bei uns in der Stadt. Das hat Kodi am Abend mitgeteilt.
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Entwarnung gibt es demnach für die Kodi-Mitarbeiter in den Oberhausener Filialen im Bero-Center, in Schmachtendorf und in Sterkrade. Diese drei Filialen gehören zu einem Paket von insgesamt 100 Kodi-Standorten, die von einem Investor übernommen werden. Schluss ist dagegen für die Kodi-Verwaltung im Gewerbegebiet „Zum Eisenhammer“. Dort waren zuletzt 60 Mitarbeiter beschäftigt. Von den Schließungen sind insgesamt 265 der knapp 1.200 Beschäftigten bei Kodi betroffen. Sie alle haben bereits ihre Kündigungen bekommen, sagt ein Sprecher. Dass die Oberhausener Kette in die Insolvenz geschlittert ist, lag demnach an der allgemein schwachen Kauflaune und der starken Konkurrenz durch Onlinehändler. Auch stark steigende Lohn- und Energiekosten werden als Gründe genannt.