Kurzarbeitergeld sollte höher ausfallen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund für die Region Mülheim, Essen und Oberhausen fordert mehr Geld für Beschäftigte in Kurzarbeit. Aktuell bekommen sie zwischen 60 und knapp 70 Prozent ihres Nettogehalts. 80 Prozent wären angemessen, sagt der DGB.

Weil wegen der Corona-Krise neue Regelungen für Kurzarbeit gelten, können Betriebe es leichter beantragen. Für sie entfallen sämtliche Lohnkosten. Deswegen sollen sie einen Teil dieser Entlastung verpflichtend an die Beschäftigten weitergeben müssen, fordert der DGB. Generell hält er Kurzarbeit für sinnvoll. Sie helfe, Arbeitsplätze zu sichern. Trotzdem würden vor allem Mitarbeiter mit geringen Einkommen davon hart getroffen.

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