
Logistikbranche: Razzien gegen Schwarzarbeit
Zöllner des Hauptzollamtes Duisburg haben gestern (24.03.) im Ruhrgebiet Wohnungen und Firmenräume durchsucht – unter anderem auch in Oberhausen. Hintergrund sind Ermittlungen gegen einen Logistik-Subunternehmer wegen des Verdachts der organisierten Schwarzarbeit, der Bildung einer kriminellen Vereinigung und bandenmäßiger Steuerhinterziehung. Kurierfahrer sollen bar bezahlt worden sein, ohne Sozialabgaben abzuführen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 26.03.2026 11:46
Insgesamt wurden 37 Objekte durchsucht, mehrere hundert Einsatzkräfte von Bundes- und Landesbehörden waren beteiligt. Die Behörden stellten umfangreiches Beweismaterial sicher und vollstreckten drei Haftbefehle - gegen einen 39-Jährigen, einen 29-Jährigen und eine 26-Jährige. Außerdem sicherten sie 174.000 Euro Bargeld sowie sechs E-Lastenräder. Die Auswertung der Daten läuft. Weitere Details nennen die Behörden derzeit nicht, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.