Luft in Oberhausen immer noch zu schmutzig

Die Luftqualität in Oberhausen hat sich im letzten Jahr etwas verbessert. Das zeigen aktuelle Auswertungen von Messungen des Landesumweltamts an der Mülheimer Straße. Die Stickstoffdioxid-Werte sind von 46 auf 43 Mikrogramm pro Kubikmeter gesunken. Damit überschreiten sie immer noch den Jahresgrenzwert - er liegt bei 40.

© Philip Nesbach/FUNKE Foto Services

Damit zählt Oberhausen zu den insgesamt sieben NRW-Städten, in denen die Luft immer noch zu schmutzig ist. Damit wächst für die Stadt Oberhausen der Druck. Sie muss ihren Masterplan für eine bessere Luftqualität in Oberhausen weiter konsequent umsetzen - zum Beispiel das Durchfahrverbot für LKW auf der Mülheimer Straße.

Neue Verbotsschilder kommen

Auf der Mülheimer Straße werden demnächst weitere Schilder auf das LKW-Fahrverbot hinweisen. Der Landesbetrieb Straßen NRW werde die Schilder zeitnah an den Autobahn-Abfahrten auftstellen, bestätigte uns ein Stadtsprecher. Zuvor hatte die Stadt die neuen Hinweise mit dem Land abgestimmt. Lkw-Fahrer müssen zu den Hauptverkehrszeiten die Mülheimer Straße in der Oberhausener Innenstadt meiden. Das geschehe zum Schutz der Anwohner vor Feinstaub und zur Senkung der Messwerte, um ein erzwungenes Diesel-Fahrverbot zu vermeiden.

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