
Messwagen spürt Gaslecks in Oberhausen auf
Ab heute (2.11) fährt ein speziell ausgerüstetes Messauto durch Oberhausen. Es sucht nach möglichen Undichtigkeiten im Gasleitungsnetz der Stadt. Das Fahrzeug ist im Auftrag der Oberhausener Netzgesellschaft unterwegs und prüft rund 223 Kilometer Gasleitungen.
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Möglich macht das eine neue Verordnung der Europäischen Union: Netzbetreiber müssen austretendes Methan künftig messen, überwachen und melden. Das Auto fährt dafür teilweise langsam und nimmt einzelne Straßenabschnitte mehrfach unter die Lupe - in der Regel drei- bis viermal, aber höchstens zweimal am Tag. Damit niemand stutzig wird, ist das Fahrzeug deutlich beschriftet; Ton-, Video- oder Bildaufnahmen entstehen dabei nicht, heißt es von der Netzgesellschaft. Eine empfindliche Lasertechnik an Bord erkennt Methan und Ethan schon in kleinsten Mengen - so finden Fachleute kleine Undichtigkeiten, bevor größere Mengen Gas in die Luft gelangen. Für die Menschen in der Stadt bedeutet das vor allem mehr Sicherheit und weniger klimaschädliche Verluste.