Mögliche Gefahr

Der Verfassungsschutz hat die Essener Gruppierung "Steeler Jungs" im Blick. Sie marschiert wie eine Bürgerwehr durch den Essener Stadtteil Steele. Harmlos ist das wohl nicht mehr, was die Gruppierung so treibt. Experten sehen Verbindungen in die rechtsextreme Szene, so der Verfassungsschutz. Die "Steeler Jungs" veranstalten seit April 2018 regelmäßig so genannte Stadtspaziergänge.

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Meistens nehmen zwischen 50 und 100 Menschen schweigend daran teil. Plakate gibt es nicht. Die Teilnehmer kommen den Angaben zufolge überwiegend aus dem Hooligan- und Rockermilieu. Sie nehmen für sich in Anspruch, für Recht und Ordnung zu sorgen. Alarmiert ist auch die Stadt Essen. In Borbeck und Huttrop befinden sich nämliche ähnliche Gruppierungen im Aufbau. Für Morgen sind in Steele zwei Gegendemos angemeldet.


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