NGG fordert 14 Prozent mehr Lohn für Gastro

Der Tourismus-Boom in Oberhausen darf nicht zu Lasten der Beschäftigten gehen. Das fordert die Gewerkschaft NGG. Im letzten Jahr gab es bei uns in der Stadt über 600.000 touristische Übernachtungen - fast 20 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Gleichzeitig setzten die Gastro-Betriebe verstärkt auf schlecht bezahlte Mini-Jobber. Insgesamt gebe es auch zu wenig Personal. Für die Kellner, Köche und Co. bedeute das puren Stress bei ohnehin schwierigen Arbeitszeiten. Laut NGG arbeiten in Oberhausen fast 3.700 Menschen in Hotel und Gastronomie. Für sie möchte die Gewerkschaft ab dem Sommer einen neuen Tarifvertrag aushandeln. Angestrebt wird ein Lohn-Plus von 14 Prozent, und zwar für alle. Der Weg aus der Personalkrise führt vor allem über höhere Löhne, heißt es.

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