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NGG warnt vor wachsender Kluft in Oberhausen
© Ingo Otto / FUNKE Foto Services
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NGG warnt vor wachsender Kluft in Oberhausen

In Oberhausen gibt es nach Gewerkschaftsangaben 15 Einkommensmillionäre. Gleichzeitig arbeiten hier rund 70.800 Menschen in einem sozialversicherungspflichtigen Job.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Oberhauen spricht deshalb von einer sozialen Schieflage in der Stadt. Sie beruft sich auf Zahlen von IT.NRW und der Arbeitsagentur. Rein rechnerisch kommen in Oberhausen 4.717 Beschäftigte auf einen Menschen mit einem Jahreseinkommen von mindestens einer Million Euro.

Veröffentlicht: Samstag, 18.04.2026 04:02

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Die Gewerkschaft fordert deshalb Änderungen bei den Steuern. Aus ihrer Sicht darf Arbeit nicht stärker belastet werden als Geld aus Aktien, Zinsen oder Unternehmensgewinnen. Die NGG verlangt außerdem, dass die Bundestagsabgeordneten aus der Region bei den geplanten Reformen einen sozialen Kurs unterstützen. Das könnte viele Menschen direkt betreffen, etwa bei Steuern, Rente oder den Kosten für den Alltag.

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