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Oberhausen: Deutlich weniger Quadratmeter für gleiche Miete
© Gero Helm / FUNKE Foto Services
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Oberhausen: Deutlich weniger Quadratmeter für gleiche Miete

Wohnen wird auch in Oberhausen teurer – und das spüren Mieter direkt an der Fläche, die sie für ihr Geld bekommen. Eine aktuelle Analyse zeigt: Wer 1.000 Euro Kaltmiete im Monat hat, bekommt in Oberhausen heute rund 124 Quadratmeter – vor vier Jahren waren es noch 143.

Veröffentlicht: Donnerstag, 28.05.2026 14:00

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Das sind 19 Quadratmeter weniger für dasselbe Budget – ein Rückgang von 13 Prozent seit 2022. Oberhausen ist damit kein Einzelfall: In 60 der 80 untersuchten deutschen Großstädte ist die leistbare Wohnfläche um mindestens 10 Prozent geschrumpft. Besonders krass trifft es Städte im Ruhrgebiet: In Gelsenkirchen etwa büßten Mieter sogar 29 Quadratmeter ein. Ein Hauptgrund für den Anstieg ist laut der Analyse der sogenannte Nachholeffekt: Weil Oberhausen und ähnliche Städte jahrelang sehr günstig waren, fällt jede Mieterhöhung hier prozentual besonders stark ins Gewicht. Dazu kommt: Wer sich in Essen oder Düsseldorf keine Wohnung mehr leisten kann, weicht zunehmend auf günstigere Nachbarstädte aus – und treibt dort die Preise hoch. Mit 1.000 Euro monatlicher Kaltmiete gibt ein Durchschnittshaushalt in Deutschland bereits fast ein Drittel seines Nettoeinkommens aus – Nebenkosten und Heizung noch nicht eingerechnet.

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