
Oberhausen eine der ärmsten Städte Deutschlands
Das Institut der deutschen Wirtschaft hat untersucht, wo das Geld in Deutschland am meisten wert ist – und Oberhausen landet dabei auf Platz 389 von 400. Nur elf Städte und Kreise schneiden noch schlechter ab.
Veröffentlicht: Mittwoch, 15.04.2026 14:00
Die Studie rechnet nicht nur aus, was die Menschen verdienen, sondern zieht auch die Lebenshaltungskosten vor Ort ab – also vor allem die Mieten. Für Oberhausen ergibt sich dabei eine reale Kaufkraft von rund 24.258 Euro pro Kopf und Jahr. Zum Vergleich: Im Spitzenreiter Heilbronn sind es fast 40.000 Euro. Schlechter als Oberhausen schneiden in NRW nur noch Gelsenkirchen und Duisburg ab – beide landen bundesweit auf den hintersten Plätzen. Interessant dabei: Hohe Mieten allein sind in Oberhausen nicht das Problem – es sind vor allem die vergleichsweise niedrigen Einkommen, heißt es in der Studie. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2023, aktuellere Daten lagen den Forschern nicht vor.