
© Karl Banski / FUNKE Foto Services
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Hintergrund ist eine wachsende Zahl kranker und verwilderter Katzen im Stadtgebiet. Allein an bekannten Futterstellen werden aktuell rund 180 Tiere regelmäßig versorgt, die Dunkelziffer dürfte höher liegen. Viele Katzen leiden laut Tierärzten unter Krankheiten wie Katzenschnupfen oder Hautpilz, vor allem wegen unkontrollierter Vermehrung unkastrierter Freigänger. Die Verordnung verpflichtet Halter künftig dazu, ihre Freigängerkatzen kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. Bei Verstößen drohen Bußgelder. Stadt und Tierschutzvereine dürfen zudem freilebende Katzen einfangen, kastrieren lassen und wieder freilassen. Andere Ruhrgebietsstädte mit ähnlichen Regelungen ziehen bisher eine positive Bilanz.
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