
Oberhausen: Haushalt genehmigt
Die Stadt Oberhausen darf ihren Haushalt in Kraft setzen: Die Bezirksregierung Düsseldorf hat den Sparplan der Stadt genehmigt. Die schlechte Nachricht: Der ausgeglichene Haushalt lässt nun noch länger auf sich warten als geplant.
Veröffentlicht: Mittwoch, 27.05.2026 12:00
Statt 2031 rechnet Oberhausen jetzt erst 2033 damit, keine neuen Schulden mehr zu machen – zwei Jahre später als bisher vorgesehen. Haupttreiber der Misere sind steigende Personalkosten: Tariferhöhungen und höhere Rückstellungen kosten die Stadt rund 21,5 Millionen Euro mehr als geplant. Auch die Kosten für Kinder- und Jugendhilfe sind um rund 20 Millionen Euro gestiegen – ein bundesweiter Trend, der viele Städte belastet. Dazu muss Oberhausen noch knapp 24 Millionen Euro einsparen, die bisher nur als Platzhalter im Haushalt stehen, ohne dass konkrete Maßnahmen festgelegt sind. Neben den laufenden Kosten drücken auch große Investitionen – vor allem in Schulen und Straßen – auf die Stadtkasse. Die Bezirksregierung macht klar, dass weitere Sparmaßnahmen nötig bleiben, um das Ziel 2033 nicht zu gefährden.