
Aus der Politik kommt der Vorschlag, einen sogenannten Bürgerkoffer anzuschaffen. Den gibt es bereits in anderen Städten. Er ermöglicht es, dass Menschen in Ausnahmefällen nicht den Bürgerservice aufsuchen müssen, sondern der Bürgerservice kommt zu ihnen nach Hause. Das ist zum Beispiel dann möglich, wenn Ausweisdokumente beantragt oder erneuert werden müssen. Die Stadt hat das jetzt geprüft und sagt, dass die Anschaffung eines solchen Koffers auch in Oberhausen möglich ist - allerdings nur unter der Voraussetzung, dass er in begründeten Einzelfällen eingesetzt wird. Das gilt zum Beispiel für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen ihre Wohnung nicht verlassen können. Hintergrund ist vor allem der Personalaufwand: Der soll durch einen solchen Bürgerkoffer nicht steigen.