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Oberhausen plant Kastrationspflicht für Freigängerkatzen
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Oberhausen plant Kastrationspflicht für Freigängerkatzen

Der Stadtrat soll nach der Sommerpause eine neue Katzenschutzverordnung beschließen. Ziel ist es, das Leid streunender Katzen in Oberhausen zu verringern.

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Grund ist eine wachsende Zahl kranker und verwilderter Katzen im Stadtgebiet. Allein an bekannten Futterstellen werden aktuell rund 180 Katzen regelmäßig gefüttert — die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Viele Tiere leiden laut Tierärzten unter Krankheiten wie Katzenschnupfen, Parasiten oder Hautpilz. Grund dafür ist vor allem die unkontrollierte Vermehrung unkastrierter Freigängerkatzen.

Die neue Verordnung soll Katzenhalter verpflichten, ihre Freigängerkatzen kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Stadt und beauftragte Tierschutzvereine dürfen freilebende Katzen künftig einfangen, kastrieren lassen und anschließend wieder freilassen — die Kosten tragen, wenn ermittelbar, die Halter. Andere Ruhrgebietsstädte mit ähnlichen Verordnungen ziehen bislang eine positive Bilanz.

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