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Oberhausen: PRO BAHN kritisiert Einschnitte im Fernverkehr
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Der Oberhausener Hauptbahnhof
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Oberhausen: PRO BAHN kritisiert Einschnitte im Fernverkehr

Am Oberhausener Hauptbahnhof schränkt die Deutsche Bahn ihr Fernverkehrsangebot offenbar ein. Das kritisiert der Fahrgastverband PRO BAHN Ruhr.

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Bei der Überprüfung des ab dem 13. Dezember 2026 gültigen Bahnfahrplans für den Oberhausener Hauptbahnhof hat der Fahrgastverband PRO BAHN nach eigenen Angaben böse Überraschungen entdeckt. Demnach soll die ICE-Linie 78 zwischen Amsterdam, Frankfurt und München künftig nicht mehr am Oberhausener Hauptbahnhof halten. In der Pressemitteilung der Bahn zum neuen Fahrplan finde sich laut PRO BAHN dafür weder ein Hinweis noch eine Erklärung.

Für Pendler hätte das spürbare Folgen: Oberhausen sei seit Einführung dieser Verbindung durchgehend Systemhalt auf der Linie und auch im Zielnetz 2040 des Deutschlandtakts als Haltepunkt vorgesehen, so PRO BAHN. Der Verband fordert die Deutsche Bahn auf, den Halt am Hauptbahnhof Oberhausen weiterhin zu bedienen.

Auch bei der zweiten Fernverkehrslinie am Oberhausener Bahnhof gibt es laut PRO BAHN Einschränkungen: Die IC-Linie 35 zwischen Norddeich, Köln und Koblenz werde Oberhausen im kommenden Fahrplanjahr nicht durchgängig anfahren. Während Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Wanne-Eickel und Münster vom 6. Februar bis zum 14. Mai 2027 sollen die Züge nur noch zwischen Münster und Dortmund verkehren. Vom 16. Oktober bis zum 11. Dezember 2027 entfalle die Linie wegen einer Streckensperrung zwischen Münster und Rheine sogar vollständig.

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