
Oberhausen: Vorsicht vor Briefen zum Stromzähler
Mehrere Oberhausener Haushalte haben in den vergangenen Wochen Post bekommen, die aussieht wie eine offizielle Aufforderung zum Zählerwechsel. Die Oberhausener Netzgesellschaft warnt: Diese Schreiben kommen nicht von ihr.
Veröffentlicht: Mittwoch, 13.05.2026 08:11
Die Briefe stammen von privaten Unternehmen, die Stromzähler vermarkten wollen – und erwecken dabei den Eindruck, man müsse schnell handeln. Das stimmt in den meisten Fällen nicht, stellt die Netzgesellschaft klar. Ein sogenannter Smart Meter – also ein intelligenter Stromzähler – ist nur für bestimmte Haushalte Pflicht: für alle, die mehr als 6.000 Kilowattstunden Strom im Jahr verbrauchen, eine Wärmepumpe oder Wallbox betreiben oder eine Solaranlage mit mehr als sieben Kilowatt Leistung haben. Alle anderen müssen nichts tun und sollten keine Verträge unter Zeitdruck unterschreiben, heißt es von der Netzgesellschaft. Wer einen neuen Zähler durch die offizielle Netzgesellschaft bekommt, zahlt keine zusätzlichen Installationskosten. Bei Unsicherheiten hilft die Oberhausener Netzgesellschaft unter 0208 835-3000 oder per Mail weiter.