
Ranking: Oberhausen ist Schlusslicht bei Mobilität
Oberhausen ist bei der Zufriedenheit mit der eigenen Mobilität bundesweit auf dem letzten Platz. Das zeigt der ADAC Monitor 2026 „Mobil in der Stadt", für den Menschen in 29 mittelgroßen Städten befragt wurden. Vor allem die vielen Baustellen sorgen für Frust.
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Vor fünf Jahren lag Oberhausen in dem ADAC-Ranking noch auf Platz 8. Keine andere Stadt ist seitdem so stark abgerutscht, wie der ADAC mitteilt. Zum ersten Mal sind mehr Einwohner und Pendler mit ihrer Mobilität unzufrieden als zufrieden. Am deutlichsten zeigt sich das bei den Autofahrern: Sie kritisieren vor allem Baustellen, den Zustand der Straßen, zu wenig Parkplätze und hohe Parkgebühren. Auch Radfahrer und Fußgänger bewerten ihre Lage schlechter als früher, beide Gruppen ärgern sich besonders über das Verhalten von E-Scooter-Fahrern. Wer mit Bus und Bahn fährt, bemängelt die Informationen bei Störungen sowie Zustand und Sauberkeit von Fahrzeugen und Haltestellen. Gut bewertet werden dagegen kurze Wege beim Umsteigen, die vielen Haltestellen, breite Gehwege und sichere Möglichkeiten zum Überqueren der Straße. In allen vier Verkehrsarten - Auto, Rad, Fuß und Öffentlicher Nahverkehr - landet Oberhausen jeweils auf Platz 28 von 29. Die Stadt steht damit schlechter da als Bochum, Gelsenkirchen und Krefeld, während Münster bundesweit vorn liegt.