Rat: Neues Parkgebührenkonzept beschlossen

Die Parkgebühren werden steigen und die gebührenpflichtigen Parkzonen ausgedehnt. Der Rat der Stadt hat das neue Parkraumbewirtschaftungskonzept jetzt beschlossen. Es wurden allerdings einige Verbesserungsvorschläge berücksichtigt. Die sollen unter anderem Menschen entgegen kommen, die in unsere Stadt pendeln um hier zu arbeiten.

Demnach sollen in einigen Bereichen günstigere Wochen- und Monatstickets zur Verfügung gestellt werden. Das Monatsticket soll 50 Euro, das Wochenticket 20 Euro kosten. Der Widerstand gegen das neue Parkplatz- und Parkgebührenkonzept war noch bis kurz vor der Ratssitzung gestern groß. Eine Bürgerinitiative hatte der Stadtspitze eine Liste mit 23.000 Unterschriften dagegen überreicht.


Alle beschlossenen Änderungen am Parkraumkonzept auf einen Blick



  • Den Tagestickettarif von 5 Euro/pro Tag auf 4 Euro/pro Tag auf den Innenstadt-Parkplätzen an der Düppel- sowie der Friedrich-Karl-Straße in Höhe des DGB-Hauses zu senken.


  • Eine Besucherparkregelung einzurichten, welche es den Bewohnern erlaubt, 24 Tageskarten (Ausnahmegenehmigung) je Kalenderjahr für Besucher gegen eine Verwaltungsgebühr von 10 Euro zu erwerben.


  • Die Prüfung eines Parkplatzes bzw. Parkhauses inkl. Mobilitätsstation auf dem Grundstück des Bundeseisenbahnvermögens an der Ecke Tannenbergstraße/ Mülheimer Straße.


  • Die Prüfung eines Parkhauses inkl. Mobilitätsstation auf dem EVO Grundstück an der Düppelstraße.


  • Die Prüfung, ob auf dem Grundstück hinter der Turbinenhalle neben Parkplätzen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, auch temporäre Parkplätze für andere abhängig Beschäftigte – insb. der Krankenhäuser - aus den bewirtschafteten Zonen angeboten werden können.


  • Neben den Tagestickettarifen an der Düppel- und Friedrich-Karl-Straße die Einführung von Wochen- und Monatstarifen an weiteren Straßenzügen. Dabei sollen die Preise für ein Monatsticket 50 Euro, für ein Wochenticket 20 Euro betragen. Hierbei sollen insbesondere Straßenzüge Berücksichtigung finden, die in unmittelbarer Umgebung von Arbeitgebern mit hohem Personalaufkommen liegen. Diese Maßnahme soll vorerst bis zur Einrichtung von mindestens einem der beiden vorherigen Punkte (Parkhaus auf dem EVO-Grundstück und Parkplätze auf dem Grundstück der Turbinenhalle) erfolgen.


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