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Rocker-Anschläge: Acht Jahre Haft
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Rocker-Anschläge: Acht Jahre Haft

Nach Schüssen und Explosionen in Oberhausen, Bochum und Holzwickede sind zwei Männer zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Das Dortmunder Gericht sieht es als erwiesen an, dass sie für drei Anschläge im Ruhrgebiet verantwortlich sind. Hintergrund sollen laut Urteil Streitigkeiten im Rockermilieu sein.

Veröffentlicht: Dienstag, 24.03.2026 07:48

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Die beiden 26 und 34 Jahre alten Männer sollen im Februar 2025 mehr als 50 Schüsse aus einem Maschinengewehr auf ein Wohnhaus in Holzwickede abgegeben haben. Wenige Tage später sollen sie in Oberhausen und Bochum zwei Sprengstoffanschläge auf Mehrfamilienhäuser verübt haben.

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Aus dem Club geworfen

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Die Richter sind davon überzeugt, dass Hintergrund aller Taten Streitigkeiten im Rocker-Milieu waren. Der 34-Jährige war vor dem Anschlag in Holzwickede aus dem Motorrad-Club geworfen worden und galt fortan als «vogelfrei». In dieser Situation habe er sich dazu entschlossen, selbst in die Offensive zu gehen und Angst und Schrecken zu verbreiten, hieß es in der Urteilsbegründung. Das Haus in Holzwickede gehörte offenbar dem Präsidenten des Clubs, der den 34-Jährigen hinausgeworfen hatte. Auch in den Häusern in Bochum und Oberhausen sollen Club-Mitglieder oder deren Angehörige leben. Die Täter sind zwar verurteilt, das Urteil ist aber noch nicht endgültig rechtskräftig.

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