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Stadt plant höhere Gebühren und Einsparungen
© FUNKE/Fotoservices - Gerd Wallhorn
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Stadt plant höhere Gebühren und Einsparungen

Unsere Stadt gibt deutlich mehr Geld aus, als sie über Einnahmen in ihre Kasse bekommt. Die Stadtspitze hat deshalb einen härteren Sparkurs angekündigt. Der Haushaltsentwurf für 2026 sieht auch höhere Parkgebühren und eine neue Steuer vor, die erhoben werden soll.

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.12.2025 07:15

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Der Oberhausener Haushalt weist im nächsten Jahr ein Defizit von knapp 106 Millionen Euro auf. Unter anderem sind die Ausgaben für Personal, Arbeitslose und soziale Hilfen stark gestiegen, sagt die Stadt. Sie muss gegensteuern. Gelingt das nicht, droht ein Nothaushalt. In einem solchen Fall könnte unsere Stadt nicht mehr eigenmächtig entscheiden, wofür sie Geld ausgibt. Oberhausen wäre dann unter Aufsicht der Bezirksregierung Düsseldorf gestellt. Damit es so weit nicht kommt, will die Stadt unter anderem Autofahrer stärker zur Kasse bitten. Das Parken soll in Oberhausen teurer werden. Geplant ist, die Gebühren um 50 Cent auf 1,50 Euro pro Stunde zu erhöhen. Anwohner-Parkausweise sollen den Plänen nach künftig mit 61,40 Euro doppelt so teuer sein, wie bisher. Die Stadt plant auch eine Bettensteuer für Hotels, Pensionen und Airbnb. Sparen will die Stadt bei ihren Ausgaben für Personal und Energie. Alle Maßnahmen im Haushaltsentwurf will die Oberhausener Politik jetzt diskutieren und im Frühjahr darüber entscheiden.

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