Statement nach Tumulten in der Willy-Jürissen-Halle

Der Stadtsportbund hat auf die Kritik nach den Tumulten bei den Fußball-Hallenstadtmeisterschaften gestern reagiert. "Die Entscheidung war im Nachhinein gesehen nicht sehr glücklich", heißt es vom SSB.



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Damit gemeint ist, dass die Disqualifizierung des SC 1920 Oberhausen im Nachhinein zurück genommen wurde. Die Jury habe das getan, weil der gegnerische Verein Arminia Klosterhardt alle Schuld für die Eskalation auf sich genommen hätte. Zu diesem Zeitpunkt habe man die Bilder, die tätliche Übergriffe beider Seiten zeigen auch noch gar nicht gekannt.

Das war passiert

Zunächst war der SC disqualifiziert worden, nachdem es kurz vor Ende der Partie gegen Arminia Klosterhardt Ausschreitungen gegeben hatte. Die Entscheidung zog die Turnierleitung aber später zurück, sodass der SC schließlich kampflos den Meistertitel geholt hat. Die Halb- und Finalgegner traten aus Protest gar nicht erst an. Zwischenzeitlich war auch die Polizei angerückt. Sie war von Zuschauern alarmiert worden, weil es angeblich eine größere Schlägerei geben sollte. Einschreiten mussten die Beamten aber nicht.


Hier könnt ihr das Statement des SC 1920 Oberhausen zu dem Geschehen lesen

Mögliche Konsequenzen drohen

Ein Nachspiel gibt es jetzt vor einem Sportgericht. Spieler des SC und der Arminia müssen sich dort verantworten. Die Schiedsrichter müssen Sonderberichte zum Geschehen schreiben. Die Fachschaft Fußball beim SSB will das Urteil zunächst abwarten und anschließend über Konsequenzen beraten.

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