
Das Tierheim Mülheim ist ebenfalls für Oberhausen zuständig. Jetz hat es seine Katzenhäuser aufgrund eines Giardien-Ausbruchs vorsorglich bis auf Weiteres geschlossen. Giardien sind Parasiten, die sowohl für Tiere als auch für Menschen ansteckend sein können, weshalb das Tierheim entsprechende Schutzmaßnahmen eingeleitet hat. Aktuell sind elf Katzen nachweislich an Giardien erkrankt, darunter acht Jungtiere.
Das bedeutet, dass vorerst keine Katzenvermittlungen im Tierheim möglich sind. Das Tierheim bittet um Verständnis für die Maßnahme, die dem Schutz der Tiere und der Eindämmung der Infektion dient.
Laut der Stadt Mülheim leben derzeit 41 Katzen im Tierheim Mülheim. Davon sollen sich 19 Tiere im Vermittlungsbereich befinden, wovon elf erkrankt sind. Da die Katzen dort untereinander Kontakt haben, wurde dieser Bereich komplett geschlossen. Die übrigen 22 Katzen befinden sich in Quarantäne und sind nach bisherigem Stand nicht an Giardien erkrankt.
Die betroffenen Katzen werden mit einem Entwurmungsmittel behandelt, die Katzenbereiche werden täglich vollständig desinfiziert. Die Mitarbeiter achten bei Versorgung und Pflege derzeit besonders sorgfältig auf die Einhaltung der ohnehin hohen Hygienestandards im Tierheim.
Sobald Besuche und Vermittlungen wieder möglich sind, will das Tierheim Mülheim darüber informieren.